Erfolgreicher Roller SH125i feiert 25 Jahre Produktion im italienischen Honda-Werk in Atessa

10. Februar 2026

Erfolgreicher Roller SH125i feiert 25 Jahre Produktion im italienischen Honda-Werk in Atessa
  • Die bei Honda Italia im Werk Atessa produzierten SH-Roller erlauben ihren Besitzern im Nahverkehr stilvolle, unkomplizierte und zuverlässige Mobilität.
  • Der SH125i gehört seit 2020 mit über 20.000 verkauften Einheiten jährlich zu den meistverkauften Rollern in Europa.
  • Zum 25-jährigen Jubiläum präsentieren sich der SH125i und das Schwestermodell SH150i mit überarbeitetem Design, neuen Technologien und dem verstärkten Einsatz nachhaltiger Materialien.
  • Führende Mitarbeiter von Honda Italia aus den Bereichen Design, Produktion und Vertrieb schildern, was ihnen die längst legendäre SH-Modellreihe bedeutet.

Die SH-Rollerfamilie von Honda hat sich in Europa seit der Einführung im Jahr 1984 zu einem Eckpfeiler stilvoller urbaner Mobilität entwickelt. Elegantes Design, einfache Bedienung und absolute Zuverlässigkeit trugen dazu bei, dass sich die SH-Großradroller erfolgreich zu einer der legendärsten Modellreihen auf zwei Rädern weltweit entwickeln konnten.

Erheblicher Anteil am Erfolg der SH-Baureihe kommt dem Honda Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rom zu. Kontinuierliche Weiterentwicklung bei Technik und Design sowie evolutionärer Feinschliff führten zu einer Silhouette, die über Jahrzehnte konstant stilvolle Eleganz im pulsierenden Cityleben darstellt. Die jüngste Generation der Rollermodelle SH125i und SH150i glänzt dazu mit Premium-Features wie etwa LED-Lichttechnik rundum oder einem 4,2 Zoll TFT-Display, ergänzt durch Honda RoadSync-Konnektivität.

Der 2026er SH125i als auch das Schwestermodell SH150i sind zusätzlich in einer Vetro-Variante (italienisch für Glas) erhältlich, deren halbtransparente, unlackierte Verkleidung es erlaubt, den CO₂-Ausstoß während der Fertigung im Honda Werk Atessa zu reduzieren. Darüber hinaus werden für SH125i und SH150i des aktuellen Jahrgangs nachhaltige Kunststoff-Materialien aus Recycle-Prozessen etwa für den Kennzeichenhalter und die Auspuffblende verwendet – ebenfalls ein Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Modells.

Ursprünge und Modellentwicklung

Die SH-Serie debütierte 1984 mit der SH50, einem in Belgien produzierten 49 cm³-Zweitakt-Scooter. Dank flottem Design, kompakter Größe und praxisfreundlich flachem Durchstieg taugte der SH50 ideal für den Stadtverkehr und erfreute sich sogleich großer Beliebtheit.

1987 beauftragte die Honda Zentrale in Japan die spanische Tochtergesellschaft Montesa Honda mit der Produktion des SH-Scooters. Das Werk bei Barcelona brachte alsbald eine neue 75cm³-Version auf den Markt, die insbesondere auf spanische Vorschriften zugeschnitten war, kurz darauf gefolgt von einem 50er Modell für jüngere Käufer. In dieser Zeit trug der SH die zusätzliche Modellbezeichnung „Scoopy“. Die Produktion bei Montesa Honda lief bis 1996. In diesem Zeitraum wurden über 106.000 SH50 und weitere 27.600 SH75 gebaut.

1996 wurde beschlossen, die Fertigung der folgenden Scooter-Generation in das Honda Werk Atessa an der italienischen Adria-Küste zu verlegen. Dieser Schritt stärkte die Bindung zu den Fahrern auf Europas größtem Rollermarkt. Parallel zur Nachfolge-Generation wurde auch der hubraumstärkere SH100 eingeführt, der alle Vorteile des SH50 sowie gesteigerte Leistung bot.

Die heute legendären Großrad-Rollermodelle SH125 und SH150 wurden 2001 eingeführt und prägten einen innovativen Stil, der bis heute Bestand hat. Beide erfüllten alle Wünsche der Kunden: Spurtstarke Agilität im Stadtverkehr, hohe Qualität und Zuverlässigkeit sowie ein attraktives Design. Die 16 Zoll großen Laufräder unterstützen sicheres, stabiles Fahrverhalten sowie den Abrollkomfort auf Kopfsteinpflaster oder unebenen Asphaltstraßen mancher europäischer Großstädte.

Der Kraftstoffverbrauch war rekordverdächtig niedrig und die Fahrdynamik wurde durch die Einführung des CBS-Kombibrems-Systems revolutioniert. 2005 machten die Modelle mit der Einführung der elektronischen PGM-FI-Einspritzung weitere Fortschritte, der Kraftstoffverbrauch und Emissionen reduzierte – sowohl der SH125i als auch der SH150i erfüllten alsbald die Abgasnorm Euro 3. Zudem wurden Versionen für die nordamerikanischen, kanadischen und australischen Märkte entwickelt.

Im Laufe des Jahrzehnts wuchs die SH-Familie schließlich weiter. 2007 wurde der SH300i eingeführt, als ebenso schlanker und spurtstarker Großroller, der sowohl für die Stadt als auch für die Autobahn konzipiert war und die Alltagstauglichkeit erfreulich erhöhte.

2012 erfolgte ein signifikanter Entwicklungssprung. Der SH125i und der SH150i erhielten neben einem komplett überarbeiteten Design neue eSP-Motoren (enhance Smart Power), einen neuen Rahmen mit mehr Platz unter dem Sitz sowie ABS-Bremsblockierschutz und ein kraftstoffsparendes Start-Stop-System.

Der SH Mode 125 ergänzte die Modellreihe 2014 und bot Fahrspaß und Kraftstoffeffizienz in einem besonders kostengünstigen Modell, das sich mit seinem unkomplizierten Ansatz für urbane Mobilität vor allem an jüngere Fahrer richtete.

Unter der Führung von Honda Italia Industriale konnten zahlreiche Innovationen und Premieren umgesetzt werden. Dieser Trend setzte sich 2023 mit der Einführung neuer Vetro-Varianten (italienisch für Glas) für SH125i und SH150i fort – mit halbtransparenten, unlackierten Verkleidungen. Damit konnte der CO₂-Ausstoß im Werk Atessa im Vergleich zu herkömmlichen lackierten Verkleidungen um 9,5 % reduziert werden. Weiter verbesserte Motoren der SH125i- und SH150i-Modelle gewährleisteten dazu die Einhaltung der Abgasnorm Euro 5+.

„Bei der Weiterentwicklung des SH für das Modelljahr 2026 bestand die Herausforderung darin, die DNA des Fahrzeugs zu bewahren und gleichzeitig seinen Charakter weiterzuentwickeln“, erklärt Giovanni Dovis, Chefdesigner bei Honda R&D Roma (HRE). „Das neue SH-Frontdesign mitsamt LED-Lichttechnik für Scheinwerfer, Blinker und Positionsleuchten erlaubte zusammen mit dem TFT-Display im Cockpit ein fortschrittlich modernes Design. Durch die weitere Vereinfachung der Formen und Linien wirkt der optische Auftritt klarer und minimalistischer. So kommt die Technologie präzise und authentisch zum Ausdruck, ohne die essentielle Identität des SH zu beeinträchtigen.“