Treten Sie auf die Bremse, um ein Wegrollen im Stand zu vermeiden

Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe kann es vorkommen, dass sich das Auto im DRIVE- oder REVERSE-Modus von selbst ein wenig bewegt – das wird als „Kriechgang“ bezeichnet. Um es zu verhindern, halten Sie Ihren Fuß im Stand immer auf der Bremse.

Glücklicherweise verfügen die meisten modernen Autos über die praktische „Brake Hold“-Funktion, mit der sie im Stehen sozusagen automatisch „festgehalten“ werden. Besonders nützlich ist das im Stop-and-Go-Verkehr, da Sie den Fuß nicht ständig auf der Bremse halten müssen, um ein Wegrollen zu verhindern.

Wenn Sie wieder losfahren möchten, treten Sie einfach auf das Gaspedal, und der Halt wird sanft gelöst. Mit „Brake Hold“ bleibt das Auto ohne Ihr Zutun an seinem Platz – und Sie können entspannt bleiben, auch wenn der Verkehr mal wieder zäh fließt.

Mittelkonsole bei einem Honda ZR-V Sport
Armaturenbrett und Konsole in einem Honda Civic

Nicht mit dem linken Fuß bremsen

 

Wenn Sie zum ersten Mal ein Automatikauto fahren, ist die Versuchung groß, mit dem linken Fuß zu bremsen. Davon ist jedoch abzuraten: Es kann gegebenenfalls zu einer unwirksamen Notbremsung führen. Einfacher ist es, den linken Fuß eng am Sitz abzustellen oder ihn auf der Fußstütze zu lassen.

 

Mit „Kickdown“ schnell und sicher überholen

 

Ein Automatikauto ist dafür konzipiert, stets den höchstmöglichen Gang einzulegen. Für Überholmanöver ist das allerdings nicht zweckdienlich. Wenn schnelles Beschleunigen erforderlich ist (zum Beispiel beim Überholen, oder um einer Gefahr auszuweichen), kann ein „Kickdown“ eingesetzt werden:

Mit einem kräftigen Druck auf das Gaspedal veranlassen Sie das Getriebe, einen oder mehrere Gänge herunterzuschalten, was zu einem schnellen Leistungsschub führt. Während das manuelle Einlegen eines niedrigeren Gangs einen ähnlichen Effekt erzielen kann, ermöglicht Kickdown eine schnellere, intuitivere Reaktion in dringlichen Situationen.

Ein silberner Honda HRV auf einer Straße
Ein Mann fährt einen Honda Civic

Im richtigen Gang bergab fahren

 

Wenn Sie mit einem Automatikfahrzeug bergab fahren, erhöht sich Ihre Geschwindigkeit aufgrund der Schwerkraft. Dadurch schaltet das Getriebe möglicherweise in einen höheren Gang.

Wenn Ihr Fahrzeug über einen manuellen Modus oder einen Gangwahlschalter verfügt, können Sie jetzt einen niedrigeren Gang einlegen. Dies trägt zur Regulation Ihrer Geschwindigkeit bei und kann helfen, den Verschleiß Ihrer Bremsen zu verringern. 

Den passenden Fahrmodus auswählen

Eine Hand, die den Fahrmodus-Knopf im Inneren eines Honda-Fahrzeugs drücken will

Moderne Automatikautos, darunter auch viele Honda Modelle, bieten mehr als nur DRIVE und REVERSE: Erweiterte Fahrmodi passen mehrere Systeme an, darunter Gasannahme, Bremsen und sogar das Lenkgefühl, damit Sie auch bei veränderten Straßenverhältnissen die Kontrolle behalten.

  • SNOW-Modus: Optimiert die Leistungsentfaltung und die Schlupfregelung, um die Haftung auf rutschigen Straßen zu verbessern.
  • TOW-Modus: Passt die Drosselklappeneinstellung und das Lenkgewicht an, damit das Fahrzeug auch mit Anhängelast sicher fährt.
  • Bergabfahrassistent: Regelt die Geschwindigkeit bei steilem Gefälle und koordiniert Bremsen und Drehmomentverteilung für eine sanfte, kontrollierte Abfahrt.

 

Die Wahl des richtigen Modus gibt Ihnen mehr Sicherheit und hilft den Assistenzsystemen Ihres Autos, sich intelligenter auf die Straßenverhältnisse einzustellen.

Die Funktionsweise von eCVT verstehen

 

Einige Automatikfahrzeuge, darunter auch die Honda Modelle, haben anstelle eines herkömmlichen Getriebes mit festen Gängen ein elektronisches, stufenloses Getriebe (eCVT). Dieses System passt die Leistung automatisch an Ihre Geschwindigkeit an und sorgt so für eine nahtlose Beschleunigung sowie ein harmonisches Fahrerlebnis.

Ob im Stop-and-Go-Verkehr oder auf der Autobahn: Das eCVT von Honda ermöglicht sanftes, müheloses Fahren, ohne dass Sie zwischen den Gängen wechseln müssen.