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Zweitaktöle

Zweitaktöle unterscheiden sich grundsätzlich von Ölen für 4-Takt-Motoren. Ein 4-Takt-Öl guter Qualität kann oft sogar dem Rennbetrieb standhalten.

Bei Zweitaktölen hingegen muss schon vom Beginn der Herstellung an der Einsatz bekannt sein. Zweitaktöle für den Straßenbetrieb sind mineralische oder synthetische Öle der Klasse SAE 40 bis SAE 50.

Sie sind so abgestimmt, dass sie bei der Verbrennung möglichst keine Rückstände hinterlassen, bereits bei relativ geringer Verbrennungs-
temperatur verbrennen, sich gleichmäßig zerstäuben lassen und sich gut an Metalle anhaften. Daher beruhen auch sie - wie gute Viertaktöle - immer öfter auf Ester-Basis.

Gute Motorrad- und Motorsport-Öle sind auf Ester-Basis hergestellt, denn kein bisheriger konventioneller Rohstoff bietet annähernd die gleichen Vorzüge.